Wie bereite ich mich auf´s Studium vor?

    Das Zeugnis in den Händen, das monatelange Büffeln hat ein Ende, und der Druck der Prüfungen fällt schlagartig ab: Herzlichen Glückwunsch, du hast das Abitur in der Tasche! Nach dem ersten großen Feier-Marathon, dem Abiball und den letzten Umarmungen auf dem Schulhof bricht eine völlig neue Lebensphase an. Für die meisten Absolventen bedeutet das: Der Blick richtet sich auf die Universität oder die Hochschule.

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    Bildungspolitik 2026

    In der deutschen Bildungslandschaft steht eine der weitreichendsten Reformen der letzten Jahrzehnte bevor. Während Eltern von Kindergartenkindern bereits seit langem einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, klaffte beim Übergang in die Grundschule bisher oft eine organisatorische Lücke. Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) wird diese Lücke nun geschlossen. Ab dem Jahr 2026 tritt ein stufenweiser Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Kraft, der Familien mehr Planungssicherheit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen soll.

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    Schulangst und Schulverweigerung

    Es beginnt oft schleichend. Ein Kind, das eigentlich gerne gelernt hat, klagt plötzlich über diffuse Bauchschmerzen. Erst ist es nur der Montag, dann folgen der Dienstag und der Mittwoch. Was Eltern anfangs für eine harmlose Unlust oder eine leichte Unpässlichkeit halten, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als eine tiefgreifende emotionale Blockade. Wenn ein Kind aus Angst nicht mehr in die Schule gehen will, bricht für viele Familien eine Welt zusammen. Der morgendliche Kampf am Frühstückstisch, die Tränen, die Verzweiflung auf beiden Seiten – das alles zerrt an den Nerven. Doch um eine Lösung zu finden, müssen wir verstehen, dass hinter diesem Verhalten kein böser Wille steckt, sondern eine psychische Notlage.

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    Jobarten für Studierende

    Die meisten Studierenden in Deutschland arbeiten neben ihrem Studium. Schätzungen zufolge gehen rund zwei Drittel, etwa 60 bis 70 Prozent, einer bezahlten Tätigkeit nach. Damit ist ein Nebenjob für viele längst kein „Extra“ mehr, sondern gehört ganz selbstverständlich zum Studienalltag dazu. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Viele möchten sich finanziell absichern, andere sammeln gezielt Praxiserfahrung für ihren späteren Beruf.

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    Was mache ich nach der Schule?

    Der Schulabschluss ist ein riesiger Meilenstein – und gleichzeitig ein Moment, der viele junge Menschen vor große Fragen stellt: Was mache ich jetzt? Soll ich direkt ins Berufsleben einsteigen? Vielleicht ein Studium beginnen oder erst einmal eine Pause einlegen, um die Welt zu entdecken? Die Entscheidung fühlt sich oft überwältigend an, weil die Möglichkeiten so vielfältig sind – und weil es keine „richtige“ Lösung für alle gibt.

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    Richtig lernen: Methoden, Lerntypen und praktische Tipps

    Richtiges Lernen ist eine wichtige Grundlage für schulischen und späteren beruflichen Erfolg. Dabei fehlt es oft nicht an Intelligenz, sondern an Methode: Viele Kinder und Jugendliche haben heute Schwierigkeiten, ihr Lernen effektiv zu gestalten. Lernstrategien werden in der Schule selten systematisch vermittelt, weshalb Eltern und Lehrer beobachten, dass Schüler zwar viel Stoff konsumieren, aber wenig langfristig behalten. Bildungsexperten betonen deshalb: Es reicht nicht, nur aus den Fächern zu lernen – man muss auch lernen, wie man lernt. 

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    Leistungsstand im Sinkflug

    Eine aktuelle IQB-Studie (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen) bestätigt einen deutlichen Einbruch der Leistungswerte deutscher Neuntklässler in Mathematik und den Naturwissenschaften. So sank der bundesweite Mittelwert im Fach Mathematik 2024 auf 474 Punkte – ein Rückgang um 24 Punkte gegenüber 2018, was in etwa dem Lernzuwachs eines halben Schuljahres entspricht.

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    Inflation der guten Noten

    In vielen Abschlusszeugnissen tauchen jedes Jahr immer mehr gute Noten auf: glänzende Zeugnisnoten, stolze Absolventen — und zugleich misstrauische Arbeitgeber, Politiker und Lehrkräfte, die fragen, ob hinter den Noten noch echtes Können steckt. Werden unsere Schüler fachlich immer besser oder ist das Niveau gesunken?  Die Debatte um die „Inflation der guten Noten“ berührt mehr als Statistik: Sie geht an zentrale Fragen unserer Bildungspolitik, an Gerechtigkeit, Vertrauen und an die Frage, wie wir Leistung eigentlich messen und beurteilen wollen.

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    Bildungsvielfalt trotz Einheit

    Wenn man über das deutsche Bildungssystem spricht, könnte man meinen, es gäbe das “eine“ System – schließlich gibt es gemeinsame Richtlinien, Schulpflicht und grundlegende Standards, auf die sich alle Bundesländer verständigt haben. Doch wer etwas genauer hinsieht, erkennt schnell: In Deutschland ist Bildung Ländersache. Diese föderale Struktur führt dazu, dass Schüler in manchen Bundesländern ganz andere schulische Bedingungen erleben als ihre Altersgenossen in ihren Nachbarländern.

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    Unterschiedliche Sommerferienzeiten in den Bundesländern

    In vielen europäischen Ländern ist der Schulferienkalender klar strukturiert – und deutlich weniger umstritten als in Deutschland. In Frankreich etwa beginnen die Sommerferien für alle Schüler landesweit Anfang Juli und dauern in der Regel acht Wochen. In Italien ist die Sommerpause sogar noch länger: Dort haben Schüler je nach Region zwischen zehn und zwölf Wochen frei, meist von Mitte Juni bis Mitte September. Auch in Tschechien starten die Sommerferien am 1. Juli und enden traditionell mit dem 31. August – also ebenfalls rund neun Wochen. 

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